Nürnberg Digital Festival 2018

Die Zukunft der Digitalisierung

von am Freitag, 2 November 2018
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Zwischen DATEV und dem Nürnberg Digital Festival besteht eine Verbindung: DATEV ist einer der Hauptsponsoren. Nun ist das Digital Festival vorbei. Und über die Social-Media-Kanäle haben einige DATEV-Mitarbeiter ihre Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen gepostet.

Hier möchten wir zwei der besuchten Veranstaltungen und deren Inhalte vorstellen.

Steuerberater 2030 – Dinosaurier oder Roboter?

Von Verena Junker

Braucht man in zehn Jahren noch einen Steuerberater oder macht das die App? Dieser Frage gingen das Team von Startup und Tax rund um Eugen Müller beim Nürnberg Digital Festival nach. Kurzum: Ihre Antwort war: Ja. Allerding gefolgt von einem schnellen Aber. Kanzleien, die spätestens jetzt anfangen, ihre Prozesse zu automatisieren und digitalisieren und ihre Tätigkeit als Steuerberater auch auf die Beratung ausweiten, werden auch zukünftig noch erfolgreich sein können.

Damit aber die Digitalisierung Einzug in die deutschen Kanzleien halten kann, ist es erforderlich, dass Ausbildung und Studium umfassendere IT-Kenntnisse stärker in den Mittelpunkt rücken als bisher, lautet der Apell von Steuerberater Eugen Müller.

Psychometrie – Decoding the digital footprint

Von Martina Mendel-Artelt

Ein paar deiner Likes auf Facebook, ein paar Sätze, die du in sozialen Medien gepostet oder gemailt hast, deine Einkäufe, die bei Payback registriert wurden und dein Surfverhalten in öffentlichen WiFis – das reicht, um sich ein Bild von dir zu machen. Wie du tickst, was deine Vorlieben sind und welche Motivation dich im Leben antreibt.

Wen das interessiert? Zum Beispiel innovative Unternehmen, die sich beim Recruiting nicht auf die menschliche Intuition ihrer Personaler verlassen wollen. Im War for Talents helfen ihnen Tools wie Crystalnows dabei, Profilbilder zu erstellen und Bewerber richtig einzuschätzen. Um die richtigen Talente zu gewinnen, mit dem Anspruch, Stellen 100 prozentig passend zu besetzen mit Menschen, die sich stark mit dem jeweiligen Unternehmensziel identifizieren.

Dafür spricht, dass Recruiting per Mensch-Mensch immer auch unbewusst vorurteilsbehaftet ist – da kann schon der Name oder die Nase zum Ausschlusskriterium werden. Andererseits kann eine Auswahl per künstlicher Intelligenz auch zu einer sehr einseitigen Besetzung führen. Denn beim Erlernen von Entscheidungskriterien braucht ein KI-System massenhaft Daten, und die enthalten oft auch überkommene Ressentiments und Klischees. Ein paar Teilnehmer sehen darin die nächste große Herausforderung.

Die Digitalisierung ist nicht nur für Unternehmen ein Thema, sondern auch für den privaten Alltag. Klaus Meier hat einen Blick in die Zukunft gewagt. 

Falls Sie sich auch für Social Media interessieren, werfen Sie doch einen Blick auf den Nachbericht im Karriere Blog!