Digitale Zusammenarbeit in der Praxis (Teil III)

Ein gutes Gefühl

von am Dienstag, 5 Juni 2018
Diesen Beitrag teilen:
0 Kommentare

Für Unternehmer Merlin Reingruber fühlt sich die Digitalisierung gut an. Warum? Das erzählt er im dritten Teil unserer Blog-Reihe.

Die 30 Mitarbeiter des EMS-Dienstleisters ME Mayerhofer Elektronik GmbH – EMS steht für Electronic Manufacturing Service – fertigen elektronische Bauteile für Unternehmen der Automobilindustrie, der Medizintechnik und der Industrieelektronik. Die Digitalisierung hat längst nicht nur im Produktionsprozess, sondern auch in allen anderen Unternehmensbereichen Einzug gehalten. „Wir arbeiten komplett papierlos“, berichtet Geschäftsführer Merlin Reingruber. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit der ebenfalls in München ansässigen Steuerberatungskanzlei Schwienbacher.

Seit zwei Jahren kümmert sich die Kanzlei neben der Buchhaltung auch um kaufmännische Prozesse wie das Mahn- und Zahlungswesen. „Wir haben rund 200 Zulieferer und erhalten täglich mindestens 20 Rechnungen. Wir scannen diese und erhalten dann von der Kanzlei Schwienbacher Zahlungsvorschläge, die ich nur noch absegnen muss“, so Reingruber. Für ihn der größte Vorteil: „Wir können uns jetzt voll und ganz auf unser Kerngeschäft konzentrieren.“

Auch Lucia Schwienbacher hat ein gutes Gefühl bei der digitalen Zusammenarbeit: „Für uns ist es wichtig, unsere Mandanten dabei zu unterstützen, ihr Unternehmen zukunftsfähig weiter zu entwickeln. Hierfür nutzen wir einerseits die digitalen Möglichkeiten. Andererseits sparen wir durch die digitalen Prozesse Zeit. Das verschafft uns den Freiraum, regelmäßig vor Ort bei unseren Mandanten zu sein und Projekte wie beispielsweise die Einführung eines monatlichen Reportings umzusetzen.“

Für die ME Mayerhofer Elektronik GmbH hat sich der Schritt in die digitale Welt also voll ausgezahlt. Für Geschäftsführer Merlin Reingruber könnte es sogar noch digitaler werden. Und daher freut er sich, dass DATEV mittlerweile Produkte wie beispielsweise DATEV Unternehmen online per SmartLogin anbietet, es also keinen Zugriffsschutz per SmartCard mehr braucht. Er hofft, dass noch mehr Produkte folgen, denn: „Technisch bedingte Sicherheitshürden und die damit verbundenen Ängste müssen überwunden werden, ansonsten wird es schwierig mit der weiteren Digitalisierung.“

 

Über den Autor

Thorsten Hesse

ist nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium und ersten beruflichen Stationen im Marketing und der Beratung seit 1994 bei DATEV tätig. Als Kanzleiberater und Gründungscoach unterstützt er Steuerberatungskanzleien als Trainer, Vortragsredner und Autor bei den Themen Strategie, Marketing und Vertrieb. Herr Hesse ist zudem zertifizierter DISG-Trainer und Lehrbeauftragter an der Hochschule München.