DATEV Lohn-Software

Lotse bei der Gehaltsabrechnung

von am Donnerstag, 29 September 2016
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Im ICE von München nach Nürnberg: Eine französische Steuerberaterin sitzt mir gegenüber. Und erzählt, sie sei immer davon ausgegangen, dass es in Deutschland Pflicht sei, mit DATEV Lohnabrechnungen zu erstellen. Ich stelle meinen Latte Macchiato auf den Tisch und sage: „So ungefähr“.

Aktuell werden circa zwölf Millionen Lohnabrechnungen im Monat mit DATEV erstellt. Wohl kaum ein anderer Name steht mehr für Lohn-Software als DATEV. Aber – so räume ich ein – es gebe noch weitere Lohn Software-Anbieter am Markt. Am Tag zuvor habe ich ein Interview mit einer Steuerkanzlei geführt. So kann ich ihr aus erster Hand berichten, warum es zwar nicht Pflicht ist, aber sich lohnt, DATEV Lohn-Software einzusetzen.

Service wird groß geschrieben

2015 ist die Kanzlei WUPA – Dr. Wurster & Partner Steuerberatungsgesellschaft in Karlsruhe, von einem Fremdanbieter auf DATEV Lohn und Gehalt umgestiegen. Die Kanzlei hat den Schritt nicht bereut, so Andreas Schell, Steuerberater.

„Bei DATEV läuft alles einfacher und eleganter“, erzählte Schell. Die Kanzlei spart mit Lohn und Gehalt sehr viel Zeit. Vieles läuft automatisch ab und ist einfacher im Handling, wie z.B. AAG Anträge. Auch von den verschiedenen Selbsthilfemedien ist Schell begeistert. Die Info-Datenbank, die Hinweise und Fehlerhinweise, das alles zieht sich wie ein roter Faden durch das Service-Angebot. Der Lohnanwender kann bei DATEV zwischen dem Programmservice (Hotline) oder dem Teamservice (persönlicher Ansprechpartner) wählen, um mit einem qualifizierten Servicemitarbeiter sein Anliegen zu besprechen.

Sicher

Die Begeisterung des Karlsruher Steuerberaters ist auch nicht unbegründet. Denn DATEV-Lohnlösungen zeichnen sich durch ihren hohen Sicherheitsstandard aus, was durch Zertifikate wie GOB, ITSG oder SAS 70 belegt wird. Zudem ist das DATEV-Rechenzentrum auf höchster Sicherheitsstufe nach ISO 27001 zertifiziert. Nur wenige Software-Anbieter arbeiten mit derart hohen Standards. Da haben Hacker kaum eine Chance.

Assistenten lotsen durch Programme

Eigentlich selbstverständlich: Gesetzliche Änderungen werden pünktlich und fachlich ausgereift in die Lösungen eingearbeitet. Die Kunst hierbei ist es aber, komplizierte Sachverhalte für den Anwender einfach zu gestalten. Gerade das zeichnet die Lohnprogramme aus: Viele Hilfen, Prüfungen und Assistenten lotsen den Anwender durch die Programme. Auf eine korrekte Lohnabrechnung ist deshalb Verlass.

Über 101 Millionen Meldungen im Rechenzentrum

Die Lohnprogramme arbeiten nicht mit zusätzlichen Übermittlungstools, damit Daten elektronisch vom Abrechner zu den Institutionen wie Krankenkassen, Finanzämtern, Kreditinstituten oder statistischen Ämtern gelangen. Diese müssen installiert und regelmäßig aktualisiert werden. Als Abrechner muss man nicht selber daran denken, die Beitragsnachweise rechtzeitig drei Werktage vor Monatsende an die Krankenkassen zu versenden.

Über das DATEV-Rechenzentrum werden monatlich mehr als 101 Millionen Meldungen automatisch an die Sozialversicherungen versendet – ohne zusätzliche Übermittlungs-Tools. Dazu kommen elektronische Meldungen an Finanzämter, Kreditinstitute, Berufsgenossenschaften und statistische Ämter.

Ein weiterer Vorteil: Bei DATEV ist eine persönliche Authentifizierung zu ELSTER nicht erforderlich. Das übernimmt das Rechenzentrum automatisch. Die meisten Fremdsoftware-Lösungen verlangen bei der Datenübermittlung im Lohn die Eingabe einer PIN.

Der ICE rollt in Nürnberg ein und ich muss aussteigen. Die französische Steuerberaterin ist begeistert über die Möglichkeiten. Leider ist die Lohnabrechnung nach ihrer Aussage in Frankreich sehr viel komplizierter als in Deutschland. Sie wird aber in Frankreich weiter nach einer geeigneten Software suchen. Bonne Chance wünsche ich und steige aus.

Der Lohn der Mandanten befindet sich beim Steuerberater in besten Händen. Wie Sie die Personalwirtschaft aktiv gestalten und sich einen Vorsprung durch Digitalisierung verschaffen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des DATEV magazins mit dem Titelthema „Lohn in den besten Händen“.

Über den Autor

Monika Stuart-Houghton

hat Jura, Politik und Philosophie in München studiert. Geschichten schreibt sie seitdem sie ein Kind ist. Heute am liebsten über Recht und Steuern. Kein Wunder also, dass sie 2013 bei DATEV und dort als Redakteurin im Corporate Publishing gelandet ist.