50 Jahre DATEV - Blick in die Vergangenheit

EDV in der Schraubenfabrik

von am Freitag, 1 April 2016
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Luftbild_1954

Luftaufnahme der N.S.F. von 1954. Im Vordergrund die Paumgartner Straße

DATEV I in der Paumgartner Straße in Nürnberg, das Stammhaus der Genossenschaft, war ursprünglich eine Schraubenfabrik. Seit 1889 wurden hier Metallteile gefertigt: Schrauben und Muttern in Friedenszeiten, Munition und Flugzeugteile im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Zu dem Gebäudekomplex gehörten Werkhallen und Shedbauten, ein Kesselhaus und ein 40-Meter-Kamin.
Bis 1967 arbeiteten bis zu 2.700 Personen in dem Gebäudekomplex der N.S.F. – der Nürnberger Schraubenfabrik und Facondreherei. Dann wurde die Produktion nach Schwerte verlegt.

1968, zwei Jahre nach ihrer Gründung, mietete die DATEV erstmals Räume im 2. Stock der ehemaligen Schraubenfabrik an und richtete dort ihr erstes Rechenzentrum ein. 1976 wurde die DATEV Alleineigentümerin des gesamten Areals, das heute als Standort DATEV I bekannt ist.

Es haben sich einige Fotos der damaligen Arbeitsstätten erhalten. Verblüffend ist die Verwandlung der Räumlichkeiten für die moderne EDV- und Büronutzung. Hier eine kleine „Gegenüberstellung“:

Über den Autor

Carolin Porzelt

betreut bei DATEV das Unternehmensarchiv, archiviert historische Dokumente und Objekte und kümmert sich um Anfragen zur Geschichte der DATEV. Die Historikerin und Germanistin ist seit 2006 bei DATEV an Bord und lernte als Redakteurin in der Servicekommunikation zunächst das Tagesgeschäft kennen, bevor sie ins Archiv wechselte.