treefin erster Kunde aus der Fintech-Branche im DATEV-Rechenzentrum

Lass uns die DATEV-Cloud bitte nie mehr verlassen

von am Dienstag, 24 November 2015
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Ich bin offen gesagt nicht sonderlich gut organisiert, was meine Versicherungen und Bankgeschäfte angeht. Wie viel ich für Haftplicht-, Kfz-Versicherung oder Miete zahle, kann ich schon Pi mal Daumen beantworten. Aber wenn es um konkrete Zahlen und Details geht, muss ich zu Hause Ordner wälzen.

Fintech auf dem Vormarsch

Wie schön, dass es heutzutage für jedes Problem die passende App gibt. Meine Konten und Versicherungspolicen auf einen Blick, das wäre doch was. Am besten mit Beratung und Optimierungsvorschlägen. Aber gerade bei sensiblen persönlichen Daten gibt es Bedenken in Sachen Datenschutz: Will ich, dass alle meine Daten in einer dieser ominösen Clouds liegen und von was weiß ich wem dort abgegriffen werden können? Da kommt das DATEV-Rechenzentrum ins Spiel.

Grafik_treefinDie Fintech-Branche (Finanztechnologie) war für Start-ups im Jahr 2014 ein boomender Markt, da klassische Banken und Versicherungen beim Einstieg in den digitalen Markt gerne etwas konservativer agierten. Eine gute Gelegenheit für Start-Ups, sich zwischen den großen und etablierten Mitspielern im Markt zu positionieren. Diese Chance hat auch treefin erkannt und bietet einen digitalen Finanzassistenten, der helfen soll, Konten, Versicherungen und Kapitalanlagen in einer App zu überblicken. Und die Daten? Werden im Rechenzentrum bei DATEV gehostet.

DATEV steht seit nun fast 50 Jahren für Vertrauen und unser Rechenzentrum genügt den höchsten Standards in Sachen Datensicherheit. Deswegen freuen wir uns mit treefin das erste Unternehmen der Fintech-Branche im DATEV-Rechenzentrum begrüßen zu dürfen, denn treefin vertraut für höchste Datensicherheit auf DATEV. „Wir haben uns für DATEV entschieden, da Datensicherheit für uns die höchste Priorität genießt. Die DATEV hat einen ausgezeichneten Ruf, nicht umsonst spricht man in Fachkreisen vom ‚Fortknox in Nürnberg'“, so treefin-Vorstand Andreas Gensch.

Die Cloud „Made in Germany“

Die Deutschen sind ja noch immer eher skeptisch, wenn es darum geht Daten in einer  Cloud zu verwalten. Diese Skepsis halte ich für unbegründet – zumindest was DATEV angeht.  Die Genossenschaft bietet mit dem Rechenzentrum eine zuverlässige, deutsche Cloud-Lösung, die extrem hohen Sicherheitsstandards entspricht. Um das zu gewährleisten, gibt es ein eigenes Informationssicherheits-Managementsystem mit einem Anforderungskatalog für die Erstellung, den Betrieb, die Wartung und permanente Verbesserung sämtlicher Systeme im DATEV-Rechenzentrum. Das interne Kontrollsystem wurde durch die Zertifizierung nach SAS70 belegt. Die Einhaltung des Datenschutzes und der Datensicherheit durch die Zertifizierung nach ISO 27001. Darüber hinaus werden die Vorgaben zur Revisionssicherheit des Bundesamtes für Finanzen ebenso wie die detaillierten Regelungen zu Datensicherheit nach § 25a des Kreditwesengesetzes erfüllt.

Mehr Sicherheit geht nicht, da kann vielleicht sogar ich meine Versicherungen und Konten im Blick behalten. Und das ist dann eben nicht nur Wolke vier, sondern doch schon Wolke sieben.

Über den Autor

Sebastian Pech

ist seit September 2013 bei DATEV. Als Ur-Nürnberger hat er auch seinen Master in Sozialökonomik in Nürnberg gemacht und nebenbei beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gearbeitet. Wenn er nicht fleißg für DATEV twittert, facebookt oder bloggt, trainiert er eine Fußball-Jugendmannschaft oder träumt von einem eigenen Roman und erfolgreichem Fußball im Frankenstadion.