Gut ausgebildeter Nachwuchs für den Berufsstand

Keine Angst vor dem Bachelor

von am Montag, 15 Juni 2015
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Die nächste Bewerbung eines Hochschulabsolventen auf Ihrem Tisch kommt von einem „Bachelor of Science“ oder „Master of Arts“. Das Diplom als akademischer Abschluss hat ausgedient. Um in einer sich wandelnden Hochschullandschaft den sinnvollen DATEV-Einsatz in steuernahen Lehrveranstaltungen zu fördern, steht DATEV in engem Austausch mit Universitäten, Fach- und Technischen Hochschulen. Beispielsweise mit den DATEV-Campusgesprächen.

Neue Wege zum Steuerberater

Die Ausbildung angehender Steuerberater an Hochschulen folgt heutzutage einem neuen Muster: Anstatt BWL oder VWL zu studieren, schließt man zunächst als Bachelor ab, z. B. in Steuern und Wirtschaftsprüfung oder in internationalem Finanz-Management. Anschließend arbeitet der Absolvent oder sattelt bei entsprechender Eignung und Neigung einen Master drauf. Letzteres möglicherweise an einer anderen Hochschule, möglicherweise berufsbegleitend. Erneut steht Fächerwahl an und ein vielfältiges Angebot: Steuern und Rechnungslegung, Tax and Business Consulting oder gar Accounting and Finance, Auditing, Finance and Taxation – nur einige Beispiele.

Danach folgt die Zeit der Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung in einem Repetitorium – meist parallel zur beruflichen Tätigkeit. Außer, die Entscheidung fällt bereits bei der Wahl des Masterstudiengangs auf den neu aufkommenden Taxmaster; bei dem kooperieren Hochschulen direkt mit den Repetitorien, und die Absolventen erwerben neben dem Masterabschluss gleich noch den Titel Steuerberater. Also: Viele Möglichkeiten, viele Qualifikationen.

Grau ist alle Theorie

Fuehrerschein_Signet_dunkelBleibt die Frage: „Wie praxistauglich sind die ‚Neuen‘?“ Antwort: „Sehr!“ Und DATEV tut sein Übriges, dass es noch besser wird. Im Rahmen der Partnerschaft für Bildung wird, Theorie und Praxis möglichst früh zusammengeführt. Beispielhaft sei hier der DATEV-Führerschein genannt. Den Beweis erbringt die Praxis: Die Absolventen haben nachgewiesen, dass sie nicht nur bei Fragen der Theorie, sondern auch beim Software-Handling wissen, „wo es lang geht“. Das bestätigt Rudolf Stettmer, Partner der Kanzlei Leidel & Partner und Lehrbeauftragter an der TH Deggendorf: „Bewerber, die den DATEV-Führerschein in der Tasche haben, können sehr schnell in die tägliche Arbeit eingebunden werden, weil sie über das notwendige Fach- und Software-Wissen verfügen. Bewerber mit dem DATEV-Führerschein haben daher erhebliche Vorteile.“

DATEV-Campusgespräche: Praxisbezug sichern durch regelmäßigen Austausch

Die Richtung stimmt also. Damit die Spur gehalten wird, treffen sich regelmäßig Vertreter aus Universitäten, Technischen Hochschulen und Fachhochschulen mit DATEV-Mitarbeitern bei den DATEV-Campusgesprächen, um Erfahrungen auszutauschen. Denn nicht nur die Hochschullandschaft verändert sich, auch das Berufsfeld; das beweist das Projekt „Steuerberatung 2020“ der Bundessteuerberaterkammer. Daher stehen auf der Agenda der Campusgespräche Anforderungen und Entwicklungen an die bzw. in der Berufspraxis – neben den DATEV-Lösungen für Hochschulen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des DATEV-Einsatzes. Das persönliche Gespräch mit Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern sorgt darüber hinaus für regen Ideen-Austausch. Es sensibilisiert die Dozenten für die Ansprüche der Mitglieder an künftige Hochschulabsolventen, und DATEV bekommt wertvolle Anregungen für die Tendenzen in der Hochschulausbildung angehender Steuerberater.

Wenn Sie also auf der Suche nach Mitarbeitern demnächst eine Bewerbung eines Bachelors oder Masters erhalten, freuen Sie sich, denn die sind bestens ausgebildet.

Über den Autor:

Marco Ettinger arbeitet seit 2013 bei DATEV im Team Marketing/Vertrieb Ausbildungseinrichtungen. Nach dem Studium der Germanistik war er in einem Verlag für Hochschulmedien und bei einem internationalen Sportartikelhersteller tätig. Nebenbei studiert er an der Fern-Universität Hagen Wirtschaftswissenschaften.