Glücklich durch Weiterbildung

Weiterbildung – mehr als nur neues Wissen

von am Mittwoch, 3 Dezember 2014
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Ich bin vor kurzem auf eine Studie gestoßen, die sich mit dem individuellen Nutzen von Teilnehmern an Angeboten im Bereich der allgemeinen Erwachsenenbildung beschäftigt hat. Die Studie „Benefits of Lifelong Learning (BeLL)“ wurde im Auftrag der Europäischen Kommission unter anderem vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung in zehn Ländern der europäischen Union durchgeführt.

Weiterbildung Umgang mit WissenDas möchte ich heute aufgreifen und über den  „Umgang mit Wissen“ schreiben. Aus meiner Sicht ist dies ein elementarer Baustein für den Erfolg von Unternehmen und natürlich auch Kanzleien.

Zentrales Ergebnis der besagten Studie ist, dass Teilnehmer an Weiterbildungsmaßnahmen in vielerlei Hinsicht profitieren – nicht nur durch den reinen Wissenszuwachs. So gaben die Teilnehmer an, dass sie sich selbst motivierter, selbstbewusster, glücklicher und sogar gesunder fühlten. Die Forscher schlossen daraus, dass Weiterbildung neben dem Erwerb von spezifischen Fähigkeiten vor allem in den folgenden drei Bereichen wirkt:

  • in der persönlichen Entwicklung,
  • im (sozialen) Lernverhalten und
  • in Hinblick auf Familie, Beruf, mentales Wohlbefinden und Gesundheit

Die Studie unterstreiche damit nach Meinung der Autoren, den positiven Stellenwert von Weiterbildung sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft.

Wie gehen Sie in Ihrer Kanzlei mit dem Thema Weiterbildung um? Welche Veränderungen haben Sie bei sich selbst oder Ihren Mitarbeitern nach einer Schulung beobachtet?

Unter www.fokus-kanzlei.de/kanzleientwicklungstool haben wir unter dem Punkt „Kanzleiprozesse und Wissen“ im Bereich „Wissen erzeugen“ zahlreiche Informationen, Tipps sowie „kleine Helfer“, wie z.B. einen Weiterbildungsplaner, für Sie zusammengestellt.

Das Thema „Umgang mit Wissen“ umfasst jedoch noch viel mehr als „nur“ den reinen Erwerb neuen Wissens. Daneben gehört auch die Weitergabe des Wissens an Kollegen, die Sicherung des Wissens zum späteren „nachschlagen“ und natürlich auch die Anwendung des Neuerlernten in der Praxis dazu.

Wie handhaben Sie Weitergabe, Sicherung und Anwendung von neuem Wissen in Ihrer Kanzlei? Welche Erfahrungen haben Sie hierzu schon gemacht?

Die Reihe „aktuelle Kanzleientwicklungstrends“ besteht aus mehreren Beiträgen. Den letzten Beitrag finden Sie hier.

Über den Autor

Mirko Kasparek

hat nach seinem Abitur ein duales Studium zum Wirtschaftsinformatiker absolviert. Seit 2010 ist er im Vertrieb bei DATEV tätig und kümmert sich um verschiedene Internet-Tools rund um die Themen Kanzlei- und Mandantenentwicklung. Um in der Freizeit den Kopf wieder frei zu bekommen, fiebert er entweder beim Fußball mit oder lässt sich den Wind um die Nase wehen – auf dem Rad oder im Cabrio.