Als die Website laufen lernte

von am Montag, 21 Mai 2012
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Monat für Monat besuchen mehr als 1,5 Millionen Internetnutzer die DATEV-Website, eine Bilanz, auf die wir durchaus etwas stolz sind. Aber wer erinnert sich noch an die Anfangszeit des Portals? An die ersten unbeholfenen Gehversuche, für die man aus heutiger Sicht nur noch ein nachsichtiges Lächeln übrig hat? Werfen wir einmal einen Blick zurück und fragen nach bei Thomas Kähler, heute in der Pressestelle der DATEV, der sich noch gut an die „Internet-Pionierzeit“ erinnern kann, die 1998 mit der ersten Website begann.

1998: Die erste Website und Updates per Fax

Die DATEV-Website zum Start 1998

„Ich wünschte mir natürlich den Internet-Server im direkten Zugriff unter meinem Schreibtisch. Aber das Internet-Projektteam kam 1998 zu dem Schluss, dass dieser angesichts der noch unbekannten Gefahren aus dem Netz besser bei einem Lieferanten außerhalb der DATEV stehen sollte, was dann über etliche Jahre auch so blieb. Zunächst übernahm die Multimedia-Tochter von Grundig diesen Service und der Content wurde – unglaublich aber wahr – via Fax übermittelt, denn E-Mail-Adressen hatte noch kaum jemand.“

Um die Jahrtausendwende fiel dann die Entscheidung, wie die Syntax der E-Mail-Adressen der DATEV-Mitarbeiter aussehen sollten. Auch hier hatte Thomas Kähler maßgeblichen Anteil. „Zwischenzeitlich wurde bei mir auch die E-Mail-Syntax für die DATEV abgefragt. Ich entschied mich für Vorname.Nachname@datev.de und bin stolz, dass diese Entscheidung auch heute noch gilt.“

2000: Die DATEV-Stadt entsteht

Die DATEV-Website im Jahr 2000In einem ersten großen Update wurde die Website einer Stadt nachempfunden – eine Metapher, die man damals für zukunftsweisend hielt. Thomas Kähler erläutert die Hintergründe: „Im Jahr 2000 wurde die DATEVstadt im Internet gegründet und dafür die Domain www.datevstadt.de reserviert. Man wollte für die jungen Mitglieder über die Bürgerrolle der Stadt eine emotionale Bindung schaffen, wie es die älteren Mitglieder durch die Gründung der Genossenschaft selbst erlebt hatten. Die Stadt war auch für Kanzleien, Systempartner, Kammern, Verbände sowie sonstige Partner gedacht.“

Das nächste Update kommt bestimmt

Die DATEV-Website im Jahr 2003In den Jahren danach erlebte die Website noch etliche Veränderungen. Neben der Anpassung an neue technische Anforderungen wurde auch das Layout sukzessive weiter entwickelt und, wie wir meinen, wohltuend entrümpelt und vereinfacht. Die Stadt-Metapher fiel diesem Bestreben zum Opfer, eine Versachlichung, die dem DATEV-Auftritt aber nur gut getan hat, wie wir finden. Heute umfasst www.datev.de mehr als 7.500 verschiedene Seiten. Und auch die Zukunft haben wir fest im Blick. Längst wird im Hintergrund schon wieder an einem weiteren Relaunch getüftelt, der verstärkt den Erfordernissen mobiler Nutzung Rechnung tragen wird. Wir dürfen gespannt sein…

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Über den Autor

Stefan Pohl

ist seit Anfang 2012 bei DATEV als Social Media Manager angestellt. Wenn Sie also von und über DATEV bei Facebook, Twitter, Google+ & Co. lesen, dann hatte er wahrscheinlich in irgendeiner Form seine Finger mit im Spiel. Wenn er sich nicht gerade mit neuen mobilen Apps oder Trends im Bereich Social Media beschäftigt, drückt er der Borussia aus Mönchengladbach die Daumen.