Kleine Ursache, große Verwirrung

von am Mittwoch, 23 Februar 2011
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Heute Früh hatte ich Ihnen in einem Blog-Beitrag noch geschildert, wie die Presse von der FAZ bis zur Süddeutschen Zeitung über das Thema fehlerhafte Lohnsteuerbescheinigungen informiert. Und nun, kaum zwölf Stunden später, liegen die Dinge schon wieder ganz anders. Daher hier nochmal ein Update …

Die letzte Empfehlung des Bundesfinanzministeriums an die Arbeitgeber lautete noch, den betroffenen Beschäftigten neue Lohnsteuerbescheinigungen auszustellen. Davon rückt das Ministerium nun ab und schreibt in einer neuen Mitteilung:

Die Fälle mit fehlerhafter Lohnsteuerbescheinigung 2010 werden maschinell erkannt. Das Finanzamt berücksichtigt daraufhin die vom Arbeitnehmer geleisteten Beiträge bei der Veranlagung zur Einkommensteuer in zutreffender Höhe als Vorsorgeaufwendungen. (…) Es ist damit nicht mehr erforderlich, dass Arbeitgeber die Lohnsteuerbescheinigungen 2010 erneut übermitteln und den Arbeitnehmern korrigierte Ausdrucke aushändigen.

DATEV wird in ihren Lohn-Programmen LODAS und Lohn und Gehalt dennoch die Möglichkeit anbieten, korrigierte Lohnsteuerbescheinigungen für 2010 auszustellen. Alle Details dazu finden Sie in der Informations-Datenbank.

Und hier die ursprüngliche Meldung von DATEV zum Thema.

Und demnächst geht’s hier dann wirklich wieder um CeBIT-Themen, versprochen ;-)

Bildnachweis: bbroianigo / www.pixelio.de

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Über den Autor

Christian Buggisch

ist Leiter Corporate Publishing bei DATEV. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Erlangen und Rom war er zunächst als Lektor in einem Stuttgarter Verlag tätig, bevor er das Medium wechselte und als Online-Redakteur bei DATEV in Nürnberg arbeitete. Seit 2007 zeichnet er für die Internet-Aktivitäten von DATEV verantwortlich, seit 2012 darüber hinaus für das gesamte Corporate Publishing von DATEV.